Personal & Opinion

No. 1 | Januar

Januar.

Der erste Monat des Jahres, traditionellerweise geprägt von einer Horde Menschen, die den Begriff Fitnessstudio ganz neu für sich entdecken. Das Wort „Neuanfang“ liegt förmlich greifbar in der Luft und viele schöpfen Hoffnung, dass es mit den Vorsätzen dieses eine Jahr wirklich endlich klappt.

Ich für meinen Teil war zu Beginn des neuen Jahres hauptsächlich enttäuscht. Nicht mal direkt von irgendwas oder irgendwem, sondern von der Gesamtsituation, dem konkreten Vergleich zwischen Januar 2017 und 2018.  Während sich für viele meiner Freunde aufregende Veränderungen ergaben, fühlte es sich bei mir so an, als ob Stillstand herrschen würde, manifestiert im grauen-3Grad-Nieselregen-Wetter. Zu dieser Mixtur noch die Komponente „Klausurenphase“ und fertig war die aufkeimende Griesgrämigkeit. Während ich letztes Jahr zu dieser Zeit in das Abenteuer Barcelona aufbrach, wechselten sich zu Beginn dieses neuen Jahres hauptsächlich verspätete öffentliche Verkehrsmittel mit wenig bis keinem Sonnenschein ab. Und als wäre das nicht genug, zerdepperte ich eine niegelnagelneue Festplatte, tötete  einen Basilikum (es war keine Absicht, nur fürs Protokoll), kaufte zwei von innen schimmelnde Mangos und verlor einen Ohrring. Naja, Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

Hilft ja auch alles irgendwie nix und ist vor allem alles auch am Ende ziemlich irrelevant, denn man kann auch sehr gut ohne Basilikum, Mango und Ohrring leben (die Festplatte hat schon ziemlich geschmerzt) und wenn einem Zuhause die Decke auf den Kopf fällt, dann muss man eben Eigeninitiative ergreifen und mal vor seine eigenen Vier Wände treten. Physisch und Psychisch. Sich (in meinem Fall) einfach mal einen Flug an seinen happy place buchen, drei Iron Man Filme hintereinander ansehen (ich finde Robert Downey Junior ziemlich lustig) oder einfach mal 30 Minuten eine gute Playlist voll aufdrehen.


Learnings diesen Monat

(1) Ich liebe Adobe Lightroom – nein, nicht, weil jetzt jeder drölfte Blogger sein Preset herausbringt, sondern weil es die Bildbearbeitung und Organisation schlichtweg viel einfacher und schneller macht, als Photoshop Elements, was ich vorher nutzte. Bisher bin ich also von den dafür ausgegebenen 12 Euro pro Monat sehr angetan und freue mich schon darauf, endlich neue Bilder zu machen, die dann hier natürlich auch zu sehen sein werden. Über gute Tutorials, Kniffe und Tricks bin ich deshalb auch auf jeden Fall sehr dankbar, also lasst mir einen Kommentar da, wenn ihr einen Tipp hat!

(2) Es geht nichts, über den richtigen Arbeitsplatz. Und das muss kein Tisch sein. Aber insbesondere beim Schreiben der Hausarbeiten habe ich wieder festgestellt, wie wichtig mir Tageslicht und frische Luft sind, sobald ich etwas auch nur annähernd kreatives produzieren will. Gebt mir (schnelles!) Wlan, Sonnenschein und eine Dachterrasse und ich produziere Content wie am Fließband. In Hamburg tut es aber auch ein großes Fenster und eine Tageslicht-Lampe. Auf Pinterest sammele ich übrigens unter work@home meine Inspirationen für den zukünftigen Arbeitsplatz in diesem wunderschönen Haus am Meer, was ich mal mein Eigen nennen möchte (keep on dreaming, Linn) und wenn ihr mal einen Blick darauf werden wollt, habe ich ihn hier verlinkt.

Bildschirmfoto 2018-02-03 um 16.02.28

(3) In preisgünstige externe Festplatten zu investieren rächt sich, wenn man selbst der größte Tollpatsch auf dieser Erde ist. Hatte ich bisher mit Smartphone-Bildschirmen größtenteils Glück, quittierte meine frisch erworbene Festplatte nach zwei Wochen und einem Sturz aus 20cm Höhe ihren Dienst – schade Schokolade. Als nächstes investiere ich auf jeden Fall in eine vernünftige, portable SSD (der Unterschied in kürze: läuft rein elektronisch und ist besser) und schreibe den Ursprungsbetrag als teures Lehrgeld ab. Ein versierter Technik-Freund hat mir übrigens diese hier von Samsung via Amazon ans Herz gelegt (kein Affiliate-Link) – vielleicht ist damit jemanden von euch ebenfalls geholfen!

(4) Und alle Jahre wieder grüßte das Klausurenphase-„Ich-glaube-ich-werde-doch-Alpaka-Züchter“-Murmeltier.  Manchmal bin ich doch glatt selbst erstaunt, wie fest ich vor der Klausurenphase überzeugt bin, dass diesmal dank strukturierten Plan (in Excel, ich meine ‚Come On‘) alles easypeasylemonsqueeze laufen wird. Und dann überrollen einen wie aus dem nichts Klausuren, Hausarbeiten, Fulltime-Jobs und man fragt sich, woran genau es denn dieses Mal gehapert hat. (Zu meiner Verteidigung, meine Klausurenphase/Projekt/Hausarbeitenphase ist in der Regel auf einen Monat komprimiert und mit Januar jetzt auch einfach semi-optimal gelegen.) Aber vielleicht ist auch genau das einfach Teil des Studenten-Daseins, wenn jemand da andere Erfahrungen gemacht hat und seine Geheimzutaten teilen will, meine E-Mail-Adresse kennt ihr ja.


IMG_20170203_171144947

UPCOMING

Februar wird mein Reisemonat – und ich freue mich ungemein darauf!  Nächste Woche geht es erst für 6 Tage nach Kopenhagen, wo ich mir eine Uni für meinen Master ansehen werde und Mitte des Monats fliege ich dann nochmal für 4,5 Tage nach Barcelona. Im Februar sind Flüge dorthin und auch Unterkünfte noch bezahlbar, die Stadt nicht überfüllt, das Wetter aber schon gut und man bekommt vernünftige Churros. Mal im Ernst, hier zahlt man 3.50 für drei mickrige Churros, totgebacken und ertränkt in unverhältnismäßigen Zucker und Zimt-Mischungen – da lobe ich mir Barcelona, wo man das fantastische Fettgebäck für 1.20 die 100gr. bekommt.

Ansonsten steht auf meiner Agenda die Social-Media-Week in Hamburg. Wer meinen Instagram-Account verfolgt, der hat sicherlich mitbekommen, dass ich gemeinsam mit einem Team den Instagram-Account der Social Media Week betreue und ich freue mich schon sehr auf die Veranstaltung in Hamburg! Wer noch kein Ticket hat oder mehr Informationen braucht, der folgt uns am besten mal bei Instagram @smwhamburg und schaut sich hier das Programm an – das ist nämlich richtig vollgepackt mit Vorträgen, Workshops und klugen Köpfen und außerdem ist Hamburg immer einen Besuch wert! (#notsponsored, aber aus Vorsichtsgründen und wegen des undurchsichtigen Kennzeichnungsgesetzes #AnzeigewegenVeranstaltungsnennung)

 

 

0 Kommentare zu “No. 1 | Januar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: