Edit: Es folgen ein paar bisher unveröffentlichte Gedanken aus San Francisco: 

Es ist etwas, dass ich schon in Barcelona realisiert habe: Du kannst dich an jedem Ort der Welt zuhause fühlen, wenn du dein Herz und deinen Kopf öffnest für neues, anderes und die Vielfältigkeit dieser Welt. Als ich heute morgen auf dem Aussichtspunkt stand, von dem aus man die Golden Gate Bridge und San Francisco in das pinke Licht des Sonnenaufganges getaucht sieht, umgeben von Fremden, die in nur einer Woche zu Freunden geworden sind, war ich einfach nur verdammt dankbar. Dankbar, dass ich dieses Leben leben und jeden Tag etwas neues kennenlernen darf.

Wie auch die wichtigste Lektion dieser Woche: Einfach machen. Eine Idee ausarbeiten, in die Praxis umsetzen, ausprobieren, hinfallen, aufstehen, was neues ausprobieren. Ich bedauere es sehr, dass wir in Deutschland häufig eine Null-Fehler-Toleranz-Kultur haben. Sicherlich ist diese in Bereichen wie Medizin und Flugsicherheit angebracht, aber besonders in Bezug auf Startups ist es wichtig aus Fehlern zu lernen und diese als Prozessteil auf dem Weg zum Erfolg zu sehen. Innovationen kommen selten davon, dass man innerhalb seiner Komfortzone agiert und ich würde mir wünschen, dass dort ein Umdenken stattfindet. Ein anderer wichtiger Punkt ist die Motivation. Jeder, den ich im Silicon Valley traf, hatte ein Funkeln in den Augen, wenn er über seine Arbeit redete. Diese ist selten ein Zuckerschlecken und meist harte Arbeit und Verzicht auf anderes – aber es ist etwas was diese Menschen gerne machen. Und ähnlich wie Bob Dylan bin ich der festen Überzeugung, dass der Mensch dann erfolgreich ist, wenn er für das brennt, was er tut.

Jetzt ist eine Woche rum und ich bin zurück im kalten Hamburg – aber mit einem Kopf voller Ideen, einem Herzen voller Motivation und einem ziemlich müden, gejetlaggeden Körper. Deswegen nur noch Danke an unseren Tourguide Marc, der der die perfekte Silicon Valley Experience kreiert hat, Danke an Daniel und Ebbo, die Uni und die ganze Truppe, die diese Zeit zu einer ganz besonderen Reise gemacht haben. Danke an jeden, der sich Zeit für uns genommen hat und ein ganz großes, herzliches Danke an Shira, die uns das schönstmögliche Thanksgiving beschert hat, das wir uns hätten wünschen können.

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It‘s one thing I’ve realized in Barcelona: You may feel at home at any place around the world as long as you open up your mind and heart. Just this early morning, I stood on the edge of a mountain close to the Golden Gate Bridge watching the sun rise and the clouds turning into a pink candy wonderland. Surrounded by strangers who became friends in just one week, I felt so lucky and grateful for this life I am living.

Probably the most important lesson I’ve learned this week: Just go for it. If you have an idea, try, fail and try again. Startup-Business is not about yoga sessions at lunch and fancy food in the office fridge. It‘s about hard work, accepting you failed and the ability to adapt to changing circumstances. I got in touch with many inspiring people whose main goal it is to have a positive impact on our earth and I am driven to become one of them as well. And another thing: Passion. The people I‘ve met during these five days had a certain sparkle in their eye when talking about what they do for a living. I strongly believe that the human individual performs best when he enjoys what he is doing and that this is a crucial factor when it comes to startup success.

One week of San Francisco and Silicon Valley has been great and I am back, inspired and motivated and a little jetlagged as well. I want to thank our guide Marc for this amazing experience he organized for us as well as Daniel, Ebbo, our group, everyone who took the time to talk to us and especially Shira for hosting the best thanksgiving we could ever think of. 

 

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