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BARCELOVE // Barcelona in some thoughts and pictures

Es ist bereits der 22. Februar und damit fast die Hälfte meiner Zeit hier in der katalanischen Hauptstadt herum. Und während ich hier jemandem im Café den besten Platz wegsitze und in die Tasten haue, stelle ich fest, dass der Gedanke, dass bald Bergfest (die Hälfte einer verbrachten Reise / Zeit) ansteht, einer ist, den ich selbst kaum glauben kann. Was habe ich hier schon erlebt und was kommt noch auf mich zu? (Neben dem Midterm, für das ich wirklich anfangen sollte zu lernen, denn mein Namengedächtnis von Philosophen weist seit der Oberstufe doch einige Lücken auf). Auf jeden Fall hat sich auf der Festplatte schon so einiges Bildmaterial angesammelt und da ich nicht ein komplett anderes Thema mit diesen Bildern begleiten will, gibt es heute einfach mal ganz ungewohnt, einen eher Bild-als Textlastigen Artikel, der einfach ein bisschen Fernweh machen und die Wanderlust wecken soll. Und wenn bei euch auch demnächst eine Reise ansteht oder ihr gerade Zeit im Ausland verbringt, dann schreibt mir das doch in die Kommentare, damit ich meine Bucket-List noch ein bisschen überquellender gestalten kann.

//  It’s already the 22nd of February and I can’t believe that there are only two months left in Barcelona. What did already happen and what will?  One is for sure: Many pictures stored on my MacBook so I decided to show you some and just post an article with many pictures and less text than usual. So I hope you get some Wanderlust and tell me whether you have some travels planned or if you are staying abroad at the moment!

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„Barcelona ist, als hätte man von so vielen Städten ein kleines Stück abgeschnitten, zusammengesetzt und noch einmal geschrumpft. Manchmal schwer zu glauben, dass diese Stadt, diese Weltmetropole doch kaum ein Sechstel der Fläche Hamburgs besitzt. Dass ich morgens an den Strand und danach in die Berge fahren kann, wenn mir danach ist, mit dem Fahrrad versteht sich. Dass ich zwischendurch durch Multi-Kulti-Szeneviertel wie El Ravel fahre und abends an der Sagrada Familia vorbei, vor der sich vorwiegend eine Nationalität mit Selfiestick ablichtet. “

// It seems as if somebody just put together different parts of various cities together and in the end shrinked it – the result is Barcelona. Sometimes it is hard to believe that this metropole is 6 times smaller than my hometown Hamburg. I can go to the beach in the morning and end my day at the mountains, getting around by bike. I can stroll through the multi-cultural heart of Barcelona, El Raval and pass the Sagrada Familia where you can find several tourists of one nation, taking pictures with a selfie-stick.

„Man sagt, wenn man zurückkommt, ist man anders – mehr man selbst, erwachsener, gereifter – als würden vier Monate aus einem so etwas wie die perfekte Avocado machen. Ich glaube nicht, dass man sich als Person allzu stark verändert – ich glaube, dass man versteht, wer man wirklich ist, eigentlich immer war. Was man nun brav als Stärke in seinen Lebenslauf schreiben könnte – und was als Schwäche.  Man ist in der Lage in Worte zu fassen, was einen glücklich und was einen traurig macht, was das eigene, große Ziel ist, die Vision, Mission, vielleicht auch der Plan.“

// „They say that after spending some time abroad, you are different. But I believe that you don’t change but realize what makes you special as a person. You discover strengths and weaknesses you haven’t thought about before and additionally you are able to put in words what you want to achieve in life, some kind of vision, mission and maybe also a plan.“

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„Der Geruch von frischem, angebratenen Fisch. Sonnenstrahlen, die meinen Nacken kitzeln und verwirrte Spanier, die mich wie einen Alien ansehen, weil ich bei 17° vergnügt im T-Shirt durch die Gegend laufe, während alle anderen bei Zara (das man übrigens mit Zunge zwischen den Zähnen zischelnd eher wie ein „Sara“ ausspricht) noch Winterjacken einkaufen. An der Sagrada vorbei rollen und schon bei dem Gedanken schwitzen, dass man den Weg nachher auch wieder bergauf radeln muss. Der freundliche Sicherheitsmann bei Bershka, der leider meine ganze Tasche durchgucken musste, weil ich vergessen hatte, bei meinem Make-Up den Pieper zu entfernen. Der mir daraufhin mein Ladekabel aufrollte und half, meine Tasche endlich mal vernünftig einzuräumen, während ich mich 15 Mal für die Umstände entschuldigte.“

// „The smell of fresh fried fish (say this three times and you get a knot in your tongue). The sun, kissing my neck and confused spanish people wondering why the hell I only wear a T-Shirt since it says 17° celsius and they still wear winter jackets. The security man at Bershka who had to check my stuffed backpack because I forgot to remove the security tag of my make-up – and he kept being friendly all the time, even helped me to tie up my charging cable properly since he couldn’t see me walking around with all the chaos in my bag.“

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4 comments on “BARCELOVE // Barcelona in some thoughts and pictures

  1. Was für ein wundervoller und inspirierender Blog! Das musste einfach mal gesagt werden! LG aus dem verregneten Hamburg… Caro

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  2. Der Satz indem du beschreibst, dass Barcelona Teile von anderen Städte besitzt ist toll und die Vorfreude steigt immer mehr! Hoffe dir geht es gut 🙂

    xx, rebecca
    rbcmrm.blogspot.de

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