Long time no see, liebe Leser. Während einige ja gerade erst im Auslandssemester zu bloggen beginnen und ihren ganzen Enthusiasmus in dieses kleine Online-Tagebuch stecken, war es hier für meine Verhältnisse erstaunlich still. Damit ist aber heute Schluss, denn jetzt gibt es endlich mal einen Travel-Post, über die Stadt, die ich seit über einen Monat mein Zuhause nennen darf.

Angekommen, 

das ist wohl das Gefühl, mit dem sich meine derzeitige Situation am besten beschreiben lässt. Wer mich kennt, der weiß, dass ich mich sehr schnell an neue Umgebungen und Situationen anpassen kann und doch reist man natürlich mit einem ganz ungewohnten Gefühl in die „Ferne“.

In einer Stadt ankommen tut man meiner Meinung nach am besten, wenn man erstmal alles auf Null stellt und sich treiben lässt. Gut, ohne Google Maps hätte ich trotz der eher bescheidenen Größe Barcelonas wohl das ein oder andere Mal nicht nach Hause gefunden, aber dass mein Orientierungssinn irgendwo zwischen wenig und nicht vorhanden vor sich hin dümpelt ist ja nun auch kein Geheimnis. Tatsächlich macht es die katalanische Hauptstadt einem sehr einfach, sich schnell wohl zu fühlen. Palmen überall, strahlender Sonnenschein und zwischenzeitlich lagen zwischen hier und Hamburg 15° Temperaturunterschied. (Plus versteht sich). Dass ich mit meinen Castellano-Kenntnissen tendenziell hier etwa so gerne gesehen bin, wie wenn man versucht Englisch mit einem Franzosen zu reden, das steht auf einem anderem Blatt. Mit Händen, Füßen, Gracias und drei Mal nachhaken funktioniert das aber trotzdem prima.

Überblickt

habe ich die Stadt vor zwei Wochen das erste Mal – und seitdem hat sich der Bunker del Carmel zu einem meiner Lieblingsplätze entwickelt. Knapp 40 Minuten zu Fuß (wer im Gegensatz zu mir Gefallen an Joggen findet, braucht wohl weniger) von meiner Wohnung und schon liegt diese Stadt vor einem – ein Blick von der Sagrada Familia bis zum Meer. Und wo wir gerade vom Meer sprechen, einen Strand in etwa 30 Minuten Fußweg zu erreichen, hebt die Bedeutung Lebensqualität auf ein ganz neues Level.

Dem Tode knapp entronnen, 

(und allen Familienmitglieder steigt der Puls gerade an) bin ich hier so einige Male. Denn Straßenverkehr funktioniert hier ein wenig anders als in Deutschland. Grün muss nicht zwangsläufig freie Fahrt bedeuten und umgekehrt kann einen so eine winzige rote Ampel ja nun nicht wirklich vom Gas geben abhalten. Während mein Gesichtsausdruck also die ersten Wochen so einige Male zwischen Panik und Wut einzuordnen war, überquere ich die Straße heute erst nach mind. 3 Mal links und rechts gucken und lege mir währenddessen einen gepflegten Wortschatz an spanischen Flüchen an.

Motiviert,

werde ich wie lange nicht mehr. Wie ich bereits auf Instagram andeutete, habe ich den Schwerpunkt meines Studiums hier auf Online und Business gelegt, was neue, spannende Kursinhalte mit sich bringt und mich auch als Person motiviert. Hinzu kommen die Gespräche mit Menschen aus aller Welt, die nicht nur eine eigene Kultur sondern in der Regel auch eine sehr gefestigte Meinung mit sich bringen und mit denen Diskutieren erst so richtig Spaß macht. Ich bin dankbar, dass ich hier so viel mitnehmen kann, dass ich Menschen erlebe, die ihre Passion zum Beruf gemacht haben und dass ich Einblicke in so spannende Arbeitsalltage wie bei Vasava gewinnen kann. Und ich merke, dass sich immer mehr festigt, was mein Weg sein wird und wie ich ihn gehen möchte.

Schreiben,

werde ich mehr. Viel mehr. Denn seit sich hier so etwas wie ein Alltag eingependelt, warten zahlreiche Post-Ideen aufgeschrieben und fotografisch umgesetzt zu werden. Unter anderem deswegen überlege ich, in ein weiteres Objektiv zu investieren, um meine Zeit, Erlebnisse und Tipps hier mit wirklich qualitativ hochwertigen Bildern zu hinterlegen. Aber dazu dann evtl. in der Zukunft mehr. Außerdem möchte ich euch natürlich meine „Heimat“ hier vorstellen, denn nachdem mich neulich eine Followerin auf Instagram fragte, ob ich ein paar Tipps hätte, fiel mir auf, dass sich da doch ordentlich was angesammelt hat. Meine Hotspots werdet ihr also in Zukunft Stück für Stück hier finden, daher seid nicht erstaunt, wenn auch in der Hauptnavigation umstrukturiert wird!

 

Das war’s erstmal mit meinem ersten Update, ich wünsche euch einen fantastischen Sonntag!

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Long time no see dear readers! While some students start blogging during their stay abroad, it has been quite quiet the past two weeks over here. But from now on, I want to publish posts more often and I start with one about the city I’ve been living in for already one month. 

Arrived, 

is the feeling I have when thinking about my current situation. People who know me, know that I get comfortable in a new environment pretty fast and that I adapt to new challenges quickly but nethertheless it still felt somehow weird travelling to Barcelona and leaving Hamburg behind. I guess the best approach to get used to a city is just strolling around and even Google Maps had to help me a lot, because I got lost quite often, I fell for this city in the first week straightaway. The Capital of Catalonia feels as if I was on vacation – palm trees, sun and almost 15° more than in my hometown. 

The perfect view

developed into one of my favorite places over here. Only 40 minutes by foot located from my flat is the Bunker del Carmel, where you have the greatest view over Barcelona. You see the famous Sagrada Familia, the well-known W-Hotel and of course the beach and the ocean. Speaking about the beach – it is quite nice to be able to run down to the beach in 20 to 30 minutes 😉 

I almost died several times

because of the different traffic situation. Whereas people in Germany cross the street seeing a green light, „la gente“ in Barcelona doesn’t even care whether there are traffic lights in general. While I was quite scared the first days I just accepted the situation how it is, secretly working on my vocabulary of spanish swearwords. 

Motivated,

as much as I haven’t been in a long period of time. As I’ve already mentioned on Instagram, I chose some business and online related subjects as my focus at UAB. And besides a lot of new stuff that will help me later on, I learn some things about who I am, where I want to work and what my strenghts and weaknesses are. I’d call myself a very self-reflected person but some things are learned by getting to know different people from different countries all over the world.  I love to discuss current happenings in the world with them and  I am so thankful, that I am able to get to know so many motivated people who lobe what they do. Also I appreciate it so much that I got opportunities to have insights in fascinating work places such as Vasava!

I want to write

a lot more than I’ve been doing over here the past two weeks. Since there’s finally something comparable to a daily routine there are a lot of ideas and projects I want to realize. I still think about buying another lens for my camera to shoot more content for you guys, so let’s see what’s possible in future. And of course I want to tell you more about my favorite spots in Barcelona since I realized there are some, I definitely want to share with you! So stay tuned and do not be confused if something in the top level navigation changes. 

Best from Barcelona, 

Linn

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