Personal & Opinion

2016 auf LINNMAIRA

Und wieder ist ein Jahr rum – Ein Jahr, dass auch auf dem Blog einige Veränderungen mit sich gebracht hat. Ich würde behaupten, ich habe immer mehr meinen Weg, meine Stimme hier zu äußern, gefunden.  Habe mich weiterentwickelt und neue Leser dazu gewonnen. Und dennoch habe ich in 2016  oft gehadert, was sicherlich an der zunehmend wichtiger werdenden Rolle der Influencer lag, mit der ich mich nicht so Recht identifizieren mag – zumindest nicht in der jetzigen Ausprägung.  Aber es war ein Jahr, dass mir wieder deutlich gemacht hat, wie unfassbar gerne ich diesen Quatsch hier doch mache – und wie froh ich bin, dass ihr mich hier begleitet.

Ich möchte (wer mich länger liest, kennt das bereits) einen kleinen Rückblick auf das geben, was hier auf dem Blog in dem letzten Jahr passiert ist und wer weiß, vielleicht findet der ein oder andere ja auch noch einen, ihm unbekannten Post!

Januar

Den Jahresauftakt machte ein Text, der mir bis heute sehr am Herzen liegt. Gewidmet den Ereignissen in Köln zur Silvesternacht, musste ich mir einfach ein paar Worte von der Seele schreiben: „Nichts, wirklich gar nichts sollten Frauen tun müssen, außer zu entscheiden, wann sie wem nahe sein möchten. Da gibt es kein richtig oder falsch, es gibt da nur die eigene Entscheidung und die gilt es respektiert zu werden.“ Den Beitrag findet ihr hier. Außerdem stellte ich wohl die Travel-Bibel für Kurzreisen in Europa vor und appelierte, einfach mal wie ein Kind an die eigene Idee zu glauben und diese auch durchzusetzen.

Februar

Im Februar war nicht allzu viel auf dem Blog los, aber da ich selbst in den Vorbereitungen für unsere Mexiko-Reise steckte, gab es einen Post mit  Tipps für eine gelungene Reisevorbereitung, sowie ein paar Worte dazu, was ein gutes Kompliment ausmacht und über welche Aussage man sich am Valentinstag evtl. doch noch ein kleines bisschen mehr freut.

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Im März stand endlich eine Reise an, auf die ich mich unfassbar freute: Mexiko! In 5 Beiträgen (1, 2, 3, 4, 5) nahm ich euch mit in dieses Paradies.  Aber auch Food for thought kam nicht zu kurz und als ich, im Wasser planschend, von den Wahlergebnissen in Deutschland erfuhr, wollte ich mich dazu auch nochmal äußern. Warum ich der Meinung bin, dass wir in der Veranwortung sind, uns damit auseinanderzusetzen, das lest ihr hier. Und auch zum Thema Social Media gab es einen Beitrag, angestoßen von Essena O’Neill.

April

Über den April lässt sich blogtechnisch eigentlich kaum etwas sagen, außer vielleicht, dass der Mangel an Posts meiner Anwesenheit in der Uni geschuldet war. Aber übersrpingen wir das und gehen direkt zum nächsten Monat.

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Mai

Mittlerweile wieder gewöhnt an die Tatsache, dass Semesterferien nunmal endlich sind, war dafür im Mai wieder mehr Platz für Content-Kreation. In altbekannter Linn-macht-sich-gerne-Freunde-Manier gab es hier einen Blogpost mit dem Titel „Warum Blogger mehr kritisieren sollten“. Denn dass ich der festen Überzeugung bin, dass man seine Stimme nutzen anstatt Marionette spielen sollte, das musste auch hier festgehalten werden. Außerdem führte ich eine neue Kategorie ein, die ab dem nächsten jahr auh wieder vermehrt gepflegt werden soll. Denn da ich mich auch ganz gerne mal auf Vorträgen aus der Medien & Kreativbranch  herumtreibe und dort lauter spannende Dinge kennenlerne, dachte ich, diese könnten ja mal Platz auf dem Blog finden. Den Auftakt machte ein Artikel zum Thema Design Thinking. Da auch bei mir die Uni wieder voll im Gang war und ich meinen Aufgaben gewappnet mit einer Menge Kaffee erfolgreich ins Auge blicken wollte, teilte ich außerdem meine Tipps gegen den Übeltäter Prokrastination mit euch. Mein Herzenspost in diesem Monat war aber ein anderer und zwar der zum Thema „Generation Schubladenorientiert“. Wer wissen will, was hinter dem Titel an konfusen Gedankengängen publiziert wurde, der klickt hier.

Juni

Im Juni gab es dann den ersten kleinen Relaunch. Wobei man ehrlicherweise feststellen muss, dass ich Blogs schon das ein oder andere Mal gerelauncht habe, aber wenn man bedenkt, dass ich in diesem Sandkasten seit gut 5 Jahren meine Burgen baue, ist das wohl in Ordnung. Und während ihr euch also vielleicht gewundert hab, wo LINNMAIRA hin verschwunden ist, baute ich eine innige Beziehung zu Kostenmanagement und Bilanzierung auf. Wie diese Lovestory verlief und wie mein Leben während der Klausurenphase aussah? Klickt hier.

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Juli

Im Juli war dann auch mein zweites Semester abgehakt und ihr konntet unter anderem einen Bericht zum Netzwerk-Recherche-Event lesen. Stichwort Lesen macht gleich die unfassbar eloquente Überleitung zum nächsten Post, denn dort stellte ich euch die Bücher vor, die ich ganz fest auf meine „To-Read-Liste“ gesetzt hatte. Der Post, der mir aber als angehende Medienschaffende am meisten am Herzen lag, nannte sich „Die Komplexität der korrekten Berichterstattung“ und setze sich mit den Geschehnissen in der Türkei und dem Umgang der Medien mit solchen Nachrichten auseinander. „Was dabei aber immer vergessen wird, ist, dass in sozialen Netzwerken nichts geprüft, nichts verifiziert, nichts durch Beweise gesichert ist. Dort kann posten wer will- und das tut auch so ziemlich jeder. Nur ist es die originäre Aufgabe eines Journalisten Informationen zu sammeln, zu prüfen und einzuordnen. „

August

Im August konnte ich euch wieder ein bisschen Travel-Content bieten, denn es ging auf die Aida und mit dieser nach Monaco, Rom und Pisa.  Und nachdem auch auf diesem Boot ein Lied gespielt wurde, dessen Text mir seit Erscheinen fürchterlich auf die Nerven geht, musste auch ein Artikel über die allgegenwärtige Gender Discussion hier publiziert werden. Frisch aus dem Urlaub zurück und wieder im fleißigen-Bienen-Modus gab’s hier außerdem einen Artikel über die Werkstudententätigkeit und eine Auffrischung meiner „What to read“-Liste.

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September

Der September war gemeinsam mit dem Oktober der postreichste Monat in diesem Jahr – was zum einen unserem Wochenendtrip nach Stockholm geschuldet war. Komplett begeistert und fasziniert von dieser Stadt gab es gleich 7 Posts über die schwedische Hauptstadt (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7). Nein, dahinter steckte keine Tourismusorganisation, das war pure Reisefreude meinerseits. Wer hingegen die nachdenklicheren Posts mehr schätzt, für den gab es unter anderem „Generation Arrogant?“ und eine Lobhymne an das gepflegte Streiten zu lesen.

Oktober

Im Oktober probierte ich dann vermehrt eine neue Kategorie, die 7 in some words aus, bei denen ich Stand heute noch nicht ganz sicher bin, ob sie das sind, was man auf diesem Blog hier lesen will. Mal schauen was 2017 bringt!  Im Oktober blickte ich auf genau ein Jahr Uni zurück und reflektierte dies, bevor es in die dritte Runde Semesterspaßigkeiten ging. Und kurz darauf ging es auf das BloggerBureau, auf dem ich lauter nette Leute kennenlernte und für das ich mal eben den, für mich, tiefen Süden, besuchte. Außerdem schrieb ich  mir wieder allerlei konfuses Zeug von der Seele unter anderem zum Thema „Handle your inner hulk“ (nein, es gibt keinen Zusammenhang zwischen dem Beginn des neuen Semesters und diesem Post) und einen zum Thema „Unverbindlichkeit“. (Nein, es besteht kein Zusammenhang zwischen Tinder und diesem Post). Und wem das nicht genug war, für den gab es einen Einblick in meine Alltagsorganisation gespickt mit äußert klischeebehafteten Blogger-Granatapfelbildern. (PS.: War lecker.)

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November

Das wohl medialste Ereignis des Novembers war die Wahl des künftigen US-Präsidenten Donald Trump und auch ich machte mir so meine Gedanken, was für eine Meinungstendenz da neuerdings durch unsere Gefilde schwappt. Ja, die Werte, die dieser Mann repräsentiert machen mir Angst und nein, damit will und werde ich mich nicht anfreunden. Außerdem im November: Was mich an social media nervt und meine Newsletter Favoriten. Und natürlich nicht zu vergessen: Ich verriet euch wohin es mich für mein Auslandssemester verschlägt und wann die Reise losgeht.

Dezember

Im Dezember hieß es für mich wieder: Alle Gehirnzellen auf Klausurmodus und mit dem Rest an Aufmerksamkeit Weihnachtsstimmung aufnehmen. Klappte wieder so semi-gut, denn Statistik & Co können sehr betreuungsintensiv sein und bedingen so manchen Verzicht auf ausgedehnte abendliche Spaziergänge über den Weihnachtsmarkt. Daher gab es auch nur zwei Posts hier zu lesen, einen immerhin ziemlich ausführlichen über meine Reise nach Brüssel und einen über mein derzeitiges Hadern mit dem Begriff und Beruf des Bloggers und meinen Abschied in die verlängerte Weihnachtspause. Tat mir gut, ihr hattet hoffentlich ebenfalls fantastische Feiertage und ganz viel Zeit mit euren Lieben und hier bin ich ja schon wieder.

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Das war’s auch schon mit einem Rückblick auf die Posts des letzten Jahres, bleibt nur noch eins geschuldet: Danke! Danke, für so viel positives Feedback, für’s Mitdiskutieren und eure anregenden Gedanken und dass ihr ein Teil von diesem kleinen Mikro-Kosmos seid. Trotz allen Zweifeln macht mir das hier weiterhin unfassbar Spaß und der wesentliche Grund dafür sind all die lieben Worte, die mich über elektronischen Weg oder persönlich erreichen. Fühlt euch gehigh-fivt, ich freue mich auf das nächste Jahr auf LINNMAIRA mit euch!

Alles Liebe,

Linn

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