7 in some words Personal & Opinion

7 in some words #11

„Advent, Advent, mein Terminkalender brennt“ – so in etwa habe ich zumindest vor zwei Jahren einen Blogpost zu dieser Jahreszeit angefangen. Und während ich damals hauptsächlich den Reim lustig fand und mich insgeheim schon Goethe nannte, trifft er dieses Jahr mehr denn je zu. Meine Stiefel habe ich übrigens auch nicht geputzt, aber hey lieber Nikolaus, das stand halt unten auf der Prio-Liste. Zumindest etwas weiter oben stand dieser Recap-Blogpost, der jetzt zwar verspätet, aber immerhin noch vor Dienstag online geht. Und wer gerade mal ein paar Minuten für 600 wenige Worte hat, der scrollt jetzt am besten ein Stück herunter. (#Spoiler: Kann Spuren von Beschwerden über Statistik und weitere Hausarbeiten enthalten. #Spoiler2: Eigentlich alles halb so wild)

Bester Kauf

der letzten Woche, ach, des letzten Monats war eindeutig ein Rucksack. Nachdem ich wegen fürchterlicher Rückenschmerzen sogar einen Tag im Bett liegen musste, beschloss ich, den dünnen, einseitigen Handtaschenriemen durch zwei breite Rucksackträger zu ersetzen. Die Frage, ob ich ein Erstsemester sei, ist zwar seit dem Kauf exponentiell angestiegen und ja, laufen mit einem Rucksack sieht ziemlich affig aus – aber meinem Rücken ging es selten so gut. Wozu evtl. auch die Reduktion meines Mitschlepp-Gewichtes von einem ganzen auf einen halben Haushalt beigetragen hat.

Schreiben

wollte ich eigentlich einen ganz langen Artikel und zwar am Donnerstag, den 01. Dezember. Denn während überall auf der Welt ein Türchen aufgemacht wird oder in meinem Fall auch Geburtstag gefeiert, sieht man vermehrt an diesem Tag kleine rote Schleifchen. Mit diesen soll, ähnlich wie im Breast Cancer Awareness Month auf eine Krankheit aufmerksam gemacht werden, an der immer noch viel zu viele Menschen erkranken. Der erste Dezember ist Welt-Aids-Tag. Und auch wenn Jahr für Jahr Kampagnen ausgestrahlt werden und wir alle im Biologie-Unterricht mind. einmal durchgekaut haben, dass Kondome ihren sinnvollsten Zweck nicht in der Verwendung als Wasserbomben haben – das Thema hat mehr Aufmerksamkeit und vor allem Akzeptanz verdient. Die Frage nach Verhütung oder einem Test ist kein Zeichen von Misstrauen, sondern von Respekt, sich selbst, dem gegenwärtigen Partner und auch zukünftigen Partnern gegenüber. Und es steht mir hier in keiner Weise zu, den Finger zu erheben, und das will ich auch nicht, denn das ist nicht meine Aufgabe. Aber ich möchte an euch appellieren, auf euren Körper achtzugeben, sich zu diesem Thema zu informieren und auch ganz klar dämliche Volksmärchen sofort abzutun.

Der Grund, weshalb ich keinen Post veröffentlichte, ist schlicht Zeitmangel und dass ich es unangemessen gefunden hätte, mein eigen recherchiertes Halbwissen zu präsentieren. Die Seite der BZgA informiert da deutlich besser.

Gefeiert

Habe ich, wie oben evtl. schon durchklang, meinen 19. Geburtstag. Und ich sage euch, der 19. Geburtstag ist wirklich nicht halb so aufregend wie der 18. – auf den ich gefühlt Jahre hingefiebert habe. Aber wie ich am Donnerstagabend zwischen meiner Familie, meinem Freund und meiner besten Freundin saß, überkam mich ein unfassbares Gefühl von Dankbarkeit, diese Menschen in meinem Leben zu haben. Diese Menschen, von denen ich weiß, dass ich ihnen 1768980% vertrauen kann und dass sie mich mit all den Schwächen, die ich, wie jeder Mensch, habe, lieben.

Auf dem Plan:

Steht wohl die stressigste Woche dieses Jahres. Nicht nur, dass ich binnen der nächsten 48 Stunden meine derzeit unüberbrückbaren Differenzen mit Statistik überwinden muss, nein, zwei Präsentationen und eine Hausarbeit in der nächsten Woche stehen vor der Tür. Und das, was mich dabei am meisten wurmt, ist, dass ich eigentlich noch gerne viel mehr und vieles besser machen würde  – aber die Zeit einfach nicht reicht. Sie reicht an allen Ecken und Enden nicht und ich wünschte, ich könnte es zumindest auf ein schlechtes Zeitmanagement schieben und mich selbst bemitleiden, aber ersteres ist nicht der Fall und für zweiteres fehlt, na was wohl, richtig, Zeit. Also: Zähne zusammenbeißen, Blog-Leser vertrösten und auf die Excel-Tabelle!

Ihr hört von mir!

Linn

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