7 in some words Personal & Opinion

7 in some words #7

Die erste Woche mit Schnee und dann vermiest Donald Trump einem die ganze Freude. Und für den Großteil der Bevölkerung, der, nicht wie ich Weihnachtswinterzauberfan No 1. ist, treffen damit gleich zwei Ereignisse aufeinander, auf die man gerne verzichtet hätte. Ändern lässt es sich natürlich nicht, aber dennoch müssen wir, mAn, diskutieren, kritisieren und an einer möglichst friedlichen Lösung arbeiten. (Für den Schnee böte sich ja schonmal eine Mütze an).  Was mich ansonsten diese Woche beschäftigt hat, lest ihr wie immer unten in meinen #7insomewords:

Nachgedacht

Habe ich ’ne ganze Menge (wie bescheiden, ich weiß). Aber tatsächlich gab es diese Woche viele Sachen, die mich nachdenklich gestimmt haben, allen voran die Wahl Donald Trumps. Meine Worte und Sorge dies bzgl. habe ich euch ja schon hier niedergeschrieben und auch weiterhin verfolge ich seine Thesen und Aussagen sehr kritisch. Mich haben Postings in den sozialen Netzwerken, in denen Menschen mit Migrationshintergrund ihre Angst äußern oder von rassistischen Kommentaren und Aktionen berichten, sehr betroffen gemacht. Wie um alles in der Welt, kommt man zu der Annahme, dass man etwas besseres ist, nur weil man eine andere Hautfarbe hat, vielleicht keine Kopfbedeckung trägt oder ein X-Chromosom weniger besitzt. Und warum, besinnt man sich nicht auf den gesunden Respekt einem Menschen gegenüber, den man für sich, seine Familie und seine Meinung auch selbst in Anspruch nehmen möchte.

Erschrocken

Habe ich mich vor allem über mich selbst, denn als gestern im Radio darauf aufmerksam gemacht wurde, dass heute vor einem Jahr das schreckliche Blutbad in Paris geschah, musste ich zugeben, dass ich ohne die Meldung heute wohl nicht daran gedacht hätte. Ich weiß noch, wie verstört ich war, wie fassungslos, wie sehr mich diese menschenverachtende Tat schockierte – und schon nach einem Jahr scheint sie so fern. So überschattet von den Ereignissen, die in diesem Jahr passierten. Je suis Paris? Fast schon Schnee von gestern. Auf der einen Seite ist es sicherlich gut, dass wir unserem alltäglichen Leben nachgehen, irgendwie versuchen mit solchen Nachrichten umzugehen. Aber auf der anderen Seite bleibt ein bitterer Beigeschmack, wenn es nach einem Jahr so wenig aktuell und bewusst sein kann, dass 130 Menschen unschuldig Opfer einer Grauenstat wurden.

Teilgenommen

Habe ich dieses Wochenende an der blogst. Konferenz in Hamburg – wobei das auch leider nur der halben Wahrheit entspricht, denn gestern Abend schlugen die verschleppten Erkältungskopfschmerzen zurück und so musste ich die Vorträge heute als social media-Postings erleben. Ziemlich ärgerlich, denn neben Themen wie Recht und Kooperationen hätte ich sicherlich auch am zweiten Tag  einiges mitnehmen können. Aber so spielt das Leben nun mal nicht, daher gibt es wieder einen Sonntagspost, getippt von der Couch mit einer großen Tasse Tee daneben.

Auf dem Plan

Wenn mich noch einmal jemand fragt, ob ich die Hausarbeiten auch wirklich schon Mitte Dezember abgeben muss und nicht lieber etwas nettes unternehmen will, dann muss ich wohl in Tränen ausbrechen. Theatralisches Gejaule beiseite, ganz so schlimm ist es natürlich nicht, aber ähnlich wie meine letzten Ausblicke beinhaltet auch dieser wieder den netten Punkt Hausarbeit. Abgesehen davon setze ich mich Sonntag früh in den Flieger, denn die übernächste Woche werdet ihr ein 7 in some words aus Brüssel bekommen. Dort werde ich nämlich eine Woche verbringen, die Stadt erkunden und etwas über Journalismus in Europa lernen. Ich freue mich riesig und versuche euch regelmäßig auf dem Laufenden zu halten!

Bis dahin aber erst Mal viel Spaß, Glück und Erfolg in der kommenden Woche und ihr hört von mir!

Linn

 

2 comments on “7 in some words #7

  1. Die Wahlen in den USA haben mich auch sehr beschäftigt und ich bin immer noch schockiert, dass Trump gewonnen hat. Auch wenn ich kein großer Clinton Fan bin, aber sie wäre die bessere Variante gewesen.
    Als ich gehört habe, dass der Anschlag in Paris schon 1 Jahr her ist, habe ich mich ein wenig erschrocken. Ich habe auch so garnicht mehr dran gedacht.
    Ich wünsche dir viel Spaß in Brüssel!

    Alles Liebe, Anne
    http://www.basiccouture.blogspot.ee

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  2. Dass die Ereignisse in Paris schon ein Jahr her sind überrascht mich jetzt auch. Man findet die Dinge in dem Moment so schrecklich aber verwirft die Gedanken sobald es nicht mehr in den Nachrichten aktuell ist…

    xx, rebecca
    rbcmrm.blogspot.de

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