Schweden Stockholm Travel & Experience

Stockholm | Public Transportation & Co

Edit: Eigentlich sollte dieser Post vor ca. 2 Stunden online gehen, (leider) begann aber noch ehe alles gespeichert werden konnte, das Boarding.

Stockholm ist eine Stadt, die man hervorragend an einem verlängerten Wochenende erkunden kann – alles liegt relativ nahe beieinander, die Anreise ist kurz (1.35 Stunde Hamburg – Arlanda) und die Metropole bietet für jeden die richtige Mischung. Welche Erfahrungen wir in Sachen öffentliche Verkehrsmittel machen durften, möchte ich euch in diesem ersten richtigen Post verraten.

Anreise

Die Anreise erfolgt, wie oben schon erwähnt, fix und easy. Wer nur für ein paar Tage in der Stadt ist, für den ist das Flugzeug das Transportmittel der Wahl. Clever (wenn auch kurzfristig) gebucht zahlt man mit Germanwings von Hamburg bis Arlanda und zurück 90 Euro pro Nase – in unserem Fall war das von Samstag bis Dienstag. Für diese vier Tage reicht Handgepäck vollkommen aus, wichtig nur: Regelungen in Punkto Flüssigkeiten beachten und entweder Shampoo vor Ort im Hotel benutzen oder alternativ im schwedischen Supermarkt (ICA, Coop etc) einkaufen.

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Vom Flughafen in die City

Der Flughafen Arlanda liegt etwas außerhalb, sodass man von dort eine Möglichkeit wählen muss, in die City zu kommen. Zur Auswahl stehen der Stockholmexpress, der zwar nur zwanzig Minuten braucht aber auch vergleichsweise teuer ist, Taxi (auch teuer), Ergänzungskarte zur SL-Card (günstig, aber umständlich) oder der Flybussarna. Letzteres ist meiner Meinung nach die beste Alternative. Pro Person zahlt man etwa 10 Euro, die Fahrt dauert 40 Minuten und Wlan gibt es ebenfalls an Bord. Der Flygbussarna fährt alle zehn Minuten an jedem Terminal vorbei und die Tickets gibt es z.B. an den vielen Automaten im Flughafen. Achtung: Mit unseren Karten hat der Automat nicht funktioniert (und wir haben mehrere Karten ausprobiert), sodass wir an der Touristeninformation in Bar bezahlten.

Öffentliche Verkehrsmittel

Wer herumkommen will, der wird vermutlich eh die meiste Zeit auf den eigenen Füßen verbringen – wir liefen im Durchschnitt 15 Kilometer pro Tag. Stockholm besteht aus 14 kleinen Inseln und schwups läuft man über eine Brücke und ist auf der nächsten. Auch die Altstadt Gamla Stan lässt sich am besten zu Fuß erkunden. Als Ergänzung und weil uns unsere Füße mächtig weh taten, kauften wir uns 72 Stunden-Ticket, das zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel berechtigt. Dieses Ticket ist auch als 24, bzw. 7-Tage-Ticket erhältlich und kostet ab etwa 10 Euro pro Tag. Richtig gut fand ich dabei, dass ich als unter zwanzig-jährige statt 115 Kronen nur 70 zahlen musste. Allgemein sind die Schweden für Jugendliche sehr freundlich, oft zahlt man noch bis zur Vollendung des 19.Lebensjahres  eine „reduced fare“. Wichtig für alle Bahnfahrer: In Stockholm müssen, ähnlich wie in Berlin, Karten erst entwertet / abgelesen werden, sonst bleibt einem der Zugang verwehrt.Ausnahme ist die Straßenbahn, aber wer dort versucht schwarz zu fahren, der wird sehr schnell aussortiert. Wer sich hauptsächlich die klassischen Sehenswürdigkeiten anschauen möchte, für den könnte sich der Stockholm Pass lohnen, ein Ticket, dass einem den Eintritt in zahlreiche Museen erspart und mit dem man außerdem die roten Hopon-Hopoff-Busse nutzen kann. Da der Pass mit etwa 90 Euro nicht ganz preiswertig ist und wir uns nicht sicher waren, ob wir alle Museen sehen wollen, entschieden wir uns aber dagegen. Wer aber regelmäßig schaut, kann bis zu 30% auf den Citypass bekommen.

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Navigation durch die Stadt

Die letzte Frage ist schnell beantwortet: Wie finde ich denn heraus, mit welcher Bahn ich fahren muss? Da wären zum einen die zahlreichen Pläne an jedem Bahnhof, die freundlichen Schweden an den Informationsständen und natürlich die STHLM Travelling App, erhältlich für Android und auch für iOS, da heißt sie allerdings „Res i STHLM journey planner“ . Und auch Google Maps navigiert einen zuverlässig durch die Stadt (für all diejenigen unter uns, die, wie ich, einen Plan auch sieben Ma umdrehen müssten). Übrigens eine Internetflat fürs Ausland muss in Stockholm nicht erworben werden. Die Schweden sind äußert großzügig und bieten nahezu überall freies Wlan an. (Steckdosen, die btw keinen Adapter benötigen auch). Egal ob im Museum, im Café oder an der Bahnstation, online gehen funktioniert.

So, jetzt seid ihr zumindest so schlau wie ich nach 4 Tagen Stockholm pur und im nächsten Post verrate ich euch dann ein bisschen was über unser Hotel und den Geheimtipp, den mir ein Bekannter gegeben hat.

Alles Liebe,

Linn

 

1 comment on “Stockholm | Public Transportation & Co

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