Rom ist eine der Städte, die mich von der ersten Sekunde an gefesselt haben. Vor gut zwei Jahren besuchte ich die italienische Hauptstadt das erste Mal – im Rahmen einer Aida-Reise. Dass diesmal wieder Rom auf der Route stand, freute mich umso mehr.

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Denn wenn Rom eines ist, dann unmöglich in einem Tag erfassbar. Allein um die klassischen Touristenhotspots abzugrasen reichen 24 Stunden nicht aus. Mit ein paar Tipps ist man aber auch vor einem ersten Besuch ganz gut gewappnet:

  1. Rom im Sommer = Brutkasten-Alarm. Aufgrund unserer Aida-Reise besichtigten wir Rom beide Male im Hochsommer. Und der hat es sich dort gewaschen, 37°sind keine Seltenheit. Dazu die Menschenmassen, die sich vor Sehenswürdigkeiten ansammeln und zack, geht der Kreislauf den Bach herunter. Daher: Ausreichend Wasser trinken, immer mal wieder Pausen im Schatten machen und notfalls auf die ein oder andere Sehenswürdigkeit verzichten.
  2. Touristen-Cafés meiden: Auch wenn der Eishunger oft groß ist und der Weg zum nahegelegenen Kiosk am Colosseum so kurz, je weiter entfernt von einem Hotspot, desto mehr Ambiente haben die Cafés und Bars. Selbes gilt für die Preise – wer moderate Alternativen zur 7-Euro-Eiskugel sucht, der wird in kleinen Nebengassen fündig. Wir aßen unser unfassbar leckeres und mit 1.25 pro Kugel auch bezahlbares Gelato im Angels House, nahe des Trevi-Brunnen.
  3. Die Rückseite machts: Wer wenig Lust hat, aus seinem Bild vom Colosseum ein Wimmelsuchbild mit ca. 7000786756 Touristen zu machen, der sollte den Weg zum Colosseum über den naheliegenden Park an der Piazza Martin Luttero wählen. Von dort aus hat man einen tollen, menschenleeren Blick auf das berühmte Wahrzeichen.
  4. Für Schiffsreisende: Wer mit dem großen Boot nach Rom will, der wird in Civitavecchia an Land gehen. Anstatt dort einen teuren Transfer zu buchen, lohnt es sich die Regionalbahn zu wählen. Im Gegensatz zum bekannten Roma Express fährt dieser öfter als 4 Mal am Tag und ist mit 12 Euro sehr preiswert. In diesem Preis ist neben der Hin- und Rückfahrt übrigens auch die Tageskarte in Rom enthalten, wer also nicht zu Fuß die Stadt erkunden will, macht hier ein Schnäppchen.
  5.  Nicht den Touri mimen. Zuallererst richtet sich diese Regel an alle Menschen, die mit Hotpants Kirchen betreten. Es gehört sich einfach nicht. Das hat auch nichts mit Selbstbestimmung zu tun, sondern mit Anstand, der einem als Gast nicht gänzlich fremd sein sollte. Stoffe wie Baumwolle lassen sich auch bei größerer Hitze gut tragen und wer seine Schultern bedeckt, der minimiert zusätzlich sein Sonnenbrandrisiko. Nicht den Touri mimen bedeutet aber auch, dass Aida-Schlüsselbänder und teure Kameras nicht gleich jedem ins Gesicht zu drücken sind. Langfingrigkeit ist wie in jeder Großstadt auch in Rom ein Problem, daher macht es Sinn, wenig Aufsehen zu erregen und Wertgegenstände nicht offen zur Schau zu stellen.

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Dazu hinzufügend lässt sich eigentlich nur sagen: Rom nimmt man am besten mit einem großen italienischen Eis in der Hand auf. Schlendernd, Bewundernd und mit Zeit für die Schönheit dieser Stadt. Denn so imposant Gebäude wie das Colosseum auch sind, die kleinen Gassen und versteckten Verzierungen der Architektur sind allemal einen Besuch wert.

Alles Liebe und einen fabelhaften Start ins Wochenende,

Linn

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1 comment on “The Italian | Rome

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