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A day with exam preparations

Man mag es mir manchmal nicht glauben, aber während der Klausurenphase halte sogar ich mich an einen strukturierten Tagesablauf. Klausurenphase – ein Wort, das Studenten manchmal an den Rande der Verzweiflung treibt. Sicherlich gibt es immer Fächer, die einen begeistern und andere, bei denen man nur durchkommen möchte, um nicht für den Zweitversuch lernen zu müssen. Trotzdem beißt man einfach mal eine Runde in den sauren Apfel und bringt die Klausurenphase hinter sich. Damit ich einen guten Überblick behalte und auch wirklich all die Themen abgearbeitet bekomme, die auf meiner Agenda stehen, habe ich einen Tagesrhytmus für mich gefunden, den ich heute mit euch teilen möchte:

7.00 Uhr The early bird catches the worm. Ich bin sehr zufrieden, ein Frühaufsteher zu sein, weil sowohl meine Lernmotivation als auch meine Konzentration morgens am besten sind.  Um etwa 7.00 Uhr wache ich auf, mache mir meinen ersten Kaffee, frühstücke gemütlich und etwa gegen 8.00 fange ich an mich zu sortieren. Meine Lernpläne erstelle ich in der Regel je nach Lernaufwand zwei bis drei Wochen vorher. Ich schaue mir meine Aufzeichnungen und das Vorlesungsmaterial noch einmal an und schätze wieviel ich in etwa pro Fach benötige. So weiß ich schließlich was am Tag ansteht und komme besser voran.

11.00 Uhr Das schöne an einem Hund ist, dass man immer daran erinnert wird, sich ab und an die Beine zu vertreten und einmal frischen Sauerstoff zu tanken. Denn ganz ehrlich, niemand kann fünf Stunden durchlernen und nimmt konzentriert Wissen auf.  Also, raus aus der Tür und ein, zwei Mal um den Block spazieren.

11.30 Frisch aus der Pause geht es an den zweiten Teil meines Lerntages. Ich versuche immer die Fächer klar zu trennen, d.h. am von 8-11 gibt es Mikro, von 11-13 Makro und so weiter und so fort. Gerade wenn sich Fächer ähneln (bei mir gab es zum Beispiel Überschneidungen zwischen Kostenmanagement und Bilanzierung) tut eine Pause ganz gut um sich vom Thema zu „verabschieden“ und sich neu zu konzentrieren.

13.30 Nein, in der Klausurenphase besteht das Leben nicht nur aus Energydrinks und verbrannter Fertigpizza nachts um eins. Bevor jetzt gleich wieder der moralische Zeigefinger gehoben wird, der mich über den „Healthy leben für den Fame“ Kamm scheren will: Ich ernähre mich einfach so wie immer. Wessen Leben sich auch außerhalb der Klausurenphase um Pizza um 1 dreht, der kann das genauso fortfahren. Sich unnötig hochschaukeln, von Koffeintabletten leben und Klischees bedienen halte ich für wenig sinnvoll.

14.15 Ab jetzt gehts nochmal an den Schreibtisch. Ich versuche übrigens konsequent am Schreibtisch und nicht auf der Couch zu lernen, weil ich das Gefühl habe, dass ich mich da besser konzentrieren kann. Da ich wie oben bereits erwähnt bin, mehr der Frühe-Lern-Typ bin, mache ich nachmittags häufig Übungsaufgaben oder Wiederholungen, einfach um  Routine zu bekommen und das gelernte zu verinnerlichen. Mit einer Pause zwischendurch lerne ich meist nochmal bis 17.30 oder 18.00

18.00 Feierabend!!!!! Wie? Feierabend? Um 18 Uhr? In der Klausurenphase? Ich bin der festen Überzeugung, dass konzentriertes 6 Stunden lernen viel effektiver ist, als 14 Stunden pro Tag auf die Zettel zu schauen und am Ende nicht mal mehr Wörter erkennen zu können. Sicherlich muss da jeder für sich selbst entscheiden, wie sich das Wissen bei ihm besser festigt, aber ich für meinen Teil klappe um 18 Uhr meine Mappe zu, mache vielleicht noch etwas für den Blog und fahre zum Sport. Ich kenne einige Studenten, die einfach grausam schlecht schlafen in der Prüfungsphase, mich am Abend vor einer Klausur eingenommen. Meiner Meinung nach ist es wichtig, den Kopf freizubekommen, Lernsorgen und auch Formeln nicht mit in den Schlaf zu nehmen. Ob man Sport macht (ich empfehle Boxen oder Joggen) oder sich ein leckeres Eis holen geht, ob man sich mit einer Freundin trifft oder einen netten Film schaut. Hauptsache, man erlaubt seinem Kopf abzuschalten und am nächsten Tag wieder fit zu sein.

Ich hoffe die Klausuren bei euch liefen gut oder ihr seid zumindest gut dabei und denkt dran: Wer sein bestes gegeben hat, hat mehr erreicht, als der, der nur aus Glück eine gute Note geschrieben hat.

Alles Liebe,

Linn

 

1 comment on “A day with exam preparations

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