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6 Tipps für die Reiseplanung

Urlaub, das ist so ein Wort wie Weihnachten und Sonnenschein und Glück, komplett positiv konnotiert. Für viele (mich eingeschlossen) geht es auf eine Reise in die weite Welt hinaus. Ich möchte heute gerne mit euch meine 6 Tipps für eine gelungene Reiseplanung teilen – und bin auf eure gespannt! Schreibt mir gerne einen Kommentar, dann können wir uns alle am besten austauschen

1. Lasst euch beraten – und zwar gut

Heutzutage funktioniert ja wirklich alles über das Internet, Flirten, Kaufen, Informieren, dämliche Bilder teilen, schöne Bilder teilen, die Liste ist endlos. Und natürlich steht auch das Buchen einer Reise auf dieser Liste. Ich bin trotz allem ein großer Fan des Buchens im Reisebüro, aus folgenden Gründen: 1. Reisebüros sind in der Regel seriös. Gerade bei großen und erfahrenen Reisebüros kann man davon ausgehen, nicht bei RTL „Ihr Urlaubsretter“ zu landen. Das ist vor allem, wenn man in ein Land reist, dessen Kultur sich deutlich von unserem unterscheidet und dessen Sprache man vielleicht auch nicht mächtig ist, sehr wichtig. 2. Reisebüros haben „echte“ Bewertungen. Nur wer wirklich gereist ist, darf dort eine Bewertung schreiben – das erspart sinnlose Marketingstrategie-Bewertungen, die in die Irre führen. 3. Man hat einen echten Menschen vor sich sitzen. Gute Reisebüros lernen einen kennen und finden das passende Angebot, sie wissen oft , was man wählen sollte und ob die Sterne-Landeskategorie dem bekannten Standard entspricht.  Empfehlen würde ich das First Reisebüro und die Reisebörse Nord, bei beiden fühlte ich mich immer sehr gut beraten und aufgehoben!

2. Bleibt realistisch – und kalkuliert mit Puffer

In die Karibik, All In für 499 Euro pro Person, zwei Wochen? Das klingt nicht nur wahnsinnig verlockend, das ist auch kompletter Schwachsinn. Tolle Lockangebote sind entweder erfunden oder haben zig Millionen Hintertürchen hinter denen sich Kosten verstecken, die aus dem Schnäppchen mal ganz schnell ein wirklich teures Vergnügen machen. Eine gewisse Realitätsnähe sollte deshalb gegeben sein – ebenso wie ein Puffer. Schließlich will man im Urlaub vielleicht doch mal sich eine Flasche Wasser zusätzlich kaufen oder die Flipflops gehen kaputt und das Bedürfnis seine Füße im Sand zu grillen tendiert eher gegen Null. Gleiches gilt für einen Zeit-Puffer. Viele Menschen denken, dass der Flugzeug nur auf sie warten wird. Nein, glaube mir, das wird es nicht und das Ärgernis, einen bezahlten Flug zu verpassen, lässt sich vermeiden.

3. Safety first

Besonders bei einem Urlaub mit dessen Klima oder Standard man nicht vertraut ist, sollte man sich vorher absichern. Die Reiseapotheke sollte dementsprechend gut ausgestattet sein (dazu folgt jedoch noch ein ausführlicherer Post), achtet auf das Haltbarkeitsdatum! Eine Grundregel meiner Großeltern: „Lass die Eiswürfel weg, Kind, und iss nur, was gekocht oder geschält werden kann“.  Die üblichen Verdächtigen wie Sonnenmilch, Sonnenbrille (die hat neben ihrer äußert modischen Erscheinung tatsächlich auch eine praktische Schutzfunktion)  und Hut gehören natürlich auch ins Gepäck. Eine weitere Absicherung ist in Form einer Reiserücktritt-, Reiseabruch- und Auslandskrankenversicherung möglich. Die meisten Reisebüros bieten diese kombiniert oder einzeln an. Ich für meinen Teil habe nur eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen (die es für etwa 8-10 Euro gibt, u.a. auch bei eurer Krankenkasse), da sich der finanzielle Schaden bei einer Woche Urlaub auch bei Nichtantritt in Grenzen hält. Wer aber über eine 10.000 Kreuzfahrt-Weltreise denkt, sollte eine der beiden vielleicht in Betracht ziehen.

4. Background checken

Sind spezielle Impfungen nötig für das Land in das ihr einreist (z.B. Gelbfieber) oder ist euer allgemeiner Impfschutz aktiv? Dies ist am besten frühstmöglich vor Antritt der Reise abzuchecken. Tropeninstitute empfehlen einem einen Info/Impftermin spätestens vier Wochen vor Reisebeginn. Auch insbesondere bei der Reise in Risikogebiete sollten Vorkehrungen möglichst früh getroffen werden – und sei es nur das richtige Insektenschutzmittel. Infos findet ihr z.B. auf der Internetseite des Bernhard-Nocht-Institutes und der des Auswärtigen Amtes. Und prüft unbedingt, ob euer Reisepass noch gültig ist! In der Regel fordern einige Länder (außerhalb der EU natürlich), dass dieser noch mind. 6 Monate gültig ist. Einen neuen zu beantragen dauert etwa drei Wochen – falls ihr zu diesem Zeitpunkt bereit am Strand liegen wollt, solltet ihr euch einen „vorläufigen Reisepass“ ausstellen lassen. Das ist an vielen deutschen Flughafen bei Vorlage des Personalausweises oder eines anderen Dokumentes wie einem Führerschein möglich.

5. Landeskunde

Es gibt einfach ein paar Dinge, über die sollte man sich informiert haben, wenn man ein Land besucht. Keine Sorge, damit ist nicht die Geschichte der letzten vier Jahrhunderte gemeint, aber Basic Infos zu Währung, Sprache und kulturellen Gepflogenheiten sind nie verkehrt. Ein „Die Auswanderer“ TV-Auftritt, in dem man sich darüber mokiert, dass hier ja keine Deutsch spräche und niemand den Euro annehmen will, sollte ja nicht das Ziel einer Reise sein. Einige Reiseführer haben spezielle Seiten, auf denen Do’s und Don’t’s zusammengefasst werden. Wenn ihr euer Gespartes in ausländische Währung umtauschen wolltet, beachtet,  dass eure Bank evtl. nicht jede fremde Geldnote auf Lager hat und erkundigt euch rechtzeitig nach Tauschmöglichkeiten und Wartezeiten.

6. Bald geht’s los, bald geht’s los!

Wenn ihr mit mehreren Personen fliegt, dann ist es häufig sinnvoll, das Gepäck auf die unterschiedlichen Koffer aufzuteilen. Ich hatte das Glück, das bis jetzt auch bei Flügen mit vielen Zwischenstationen alle Koffer gemeinsam ankamen, aber Vorsicht hat ja je ebenso wenig geschadet, wie eine Zahnbürste im Koffer. Wer sich unsicher ist, was alles in den Koffer gehört, der findet HIER einen Packliste-Generator 🙂

Ich wünsch euch ganz viel Spaß und neue, positive Erfahrungen auf euer Reise, erzählt mir doch, wohin es für euch als nächstes geht 🙂

 

xx

Linn

PS.: Ich habe gestern die Seiten „About me“ und „FAQ“ aktualisiert, schaut gerne vorbei.

 

9 comments on “6 Tipps für die Reiseplanung

  1. Was ist den Geldfieber? 😀

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  2. Danke für die guten Tipps 🙂 Diese Lockangebote nerven mich ja auch immer total. Und ja das stimmt, nichts ist schlimmer als wenn man sich dann im Urlaub kaum noch etwas leisten kann, weil man vorher schon zu viel ausgegeben hat.

    Liebe Grüße, Anne-Catherine
    http://www.fashcation.com

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  3. Pingback: 2016 auf LINNMAIRA – LINNMAIRA

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