„Tschüss, Linn, frohe Weihnachten! Oh und hab schöne Ferien!“

Die alte, bekannte Verabschiedung vor den Ferien, alle werden einmal gedrückt, allen wird eine schöne Zeit gewünscht, eine gute Heimreise – ich hab das Gefühl ich bin wieder in der Schule. Aber nein, ich bin ja jetzt Studentin.

Ich studiere an der BiTS Business and Technology School „Journalism and Business Communication“, kurz JBC, einen Bachelor of Arts, kurz B.A.  Und um gleich die Antwort vorweg zu nehmen, ja man gewöhnt sich an die vielen Begriffe und Abkürzungen sehr schnell.

Doch wie bin ich dort gelandet, was hat mich dazu bewogen, mich dort als Studentin einzuschreiben und und und. Ich möchte euch heute, an meinem letzten Tag als Erste (fachlich korrekte Bezeichnung für alle, die sich in der gar nicht mal so riesigen Uni auch nach 3 Monaten noch verlaufen) im ersten Teil von meinem Weg zur BiTS erzählen.

Wie bin ich an der BiTS gelandet?

Nun ja, ich wollte immer Journalistin werden und ich wollte das Handwerk lernen. Dazu gab es ein paar Möglichkeiten. 1. Ich studiere staatlich ein Hauptfach, dass mich thematisch anspricht und dazu dann noch Publizistik. 2. Ich bewerbe mich an einer der großen Journalistenschulen (Hierbei so vorweg genommen, dass ich die Grenzen meiner jetzigen Qualifikation durchaus kenne und meine Chancen bei den niedrigen Aufnahmequoten als zu gering angesehen habe. 3. Ich studiere Journalismus staatlich. 4. Ich studiere Journalismus privat.

Option Nummer 1 fiel für mich raus, da ich mich noch nicht direkt festlegen wollte und konnte. Ich finde politische Ereignisse spannend und genauso kann ich man einem Thema über die derzeitigen medizinischen Forschungsergebnisse festlesen. Nummer 2: Nun ja, ich glaube, dass meine Chancen deutlich höher wären, wenn ich einfach mehr Erfahrungen im Business sammeln, erste Artikel schon veröffentlichen kann. Einfach einmal z.B. die Basis eines guten Stils kennenlerne. Ich liebe Hamburg und wollte hier nicht weg, zudem ist Hamburg ein guter Medienstandort. Leider lässt sich Journalismus nicht als Bachelor sondern nur als Master studieren. Da die Lebenshaltungskosten in einer Stadt wie Berlin ähnlich hoch wären wie, das, was ich nun für mein Studium zahle, beschloss ich in Hamburg zu bleiben. Warum aber schlussendlich die BiTS? Ich lernte vor etwa drei Jahren auf einem Event für Jugendliche die in die Medienbranche wollten den ehemaligen Campusleiter kennen, der dort einen Workshop gab. Mit gerade 15 interessierte ich mich aber noch so gar nicht für eine konkrete Uni. Als ich eineinhalb Jahre später dann aber begann, mich nach einer Universität umzusehen, stieß ich wieder auf die BiTS. Ich besuchte Info-Tage, nahm an den Workshops teil und ließ mir Tonnen an Informaterial zuschicken. Was am Ende den Ausschlag geben hat? Das Bauchgefühl.

Wieso JBC?

Weil ich Journalistin werden will, sagte ich zu meiner Mutter als sie mich genau das fragte. An der BiTS werden zwei Medien-Studiengänge angeboten: JBC und CMM alias Communication and Media Management. Das erste Semester ist dabei deckungsgleich, alle bekommen die Basics in BWL-Fächern und eine gute Grundlage in dem Medienbereich. Nach 6 Semestern ist der ganze Spaß dann vorbei und ich froschgebackene Bacholerette of Arts. Und im 4. Semester geht es für mich sogar ins Ausland – aber bis dahin scheint es noch ein langer Weg. Jetzt nach meinem ersten Semester muss ich mich zunächst final entscheiden, welchen Bachelor ich wähle. Journalist oder Medienmanager, JBC oder CMM, B.A oder B.Sc.? Ich bin mir ziemlich sicher, dass es auf JBC hinauslaufen wird, aber man soll ja vor den Ergebnissen der Klausuren bekanntlich nichts in den Stein meißeln.

Einschreiben wie an der staatlichen Uni?

Nicht ganz. Ich habe mich schon vor meinen Abiturprüfungen beworben und einen Leistungstest gemacht. Abgefragt wurden dabei unter anderem meine mathematischen, sprachlichen (Deutsch und Englisch) und meine wirtschaftlichen Kenntnisse. Dazu kamen dann typische Asscesment-Center-Aufgaben, die Stressresistenz und logisches Denken abprüfen sollen. Wenn das geschafft ist, führt man noch einmal ein persönliches Gespräch mit einem Professor und erfährt von diesem, ob man einen Studienplatz angeboten bekommt.  Ich muss sagen, dass ich wahnsinnig nervös war und am Abend vor meinem Test auch die Grippe bekam. Mir fiel allerdings erst nach dem Test auf, dass meine Stirn ein bisschen wärmer war als sonst. Und der Test war ehrlich nicht einfach – gerade räumliches Denken habe ich ziemlich geschwitzt. Aber am Ende ist alles prima gelaufen und mein Gespräch mit dem Professor war mehr ein lockerer „Klönschnack“. Nach einigen Tagen unterschrieb ich den Vertrag, eine Entscheidung über die ich wirklich lange nachgedacht habe und bei der ich auch jedem raten würde, sie nicht hektisch sondern wohlüberlegt zu treffen. Abiturzeugnis wurde dann ein paar Monate später auch nachgereicht und dann erwartete mich auch schon der berühmt-berüchtigte „Erstie-Tag“.

Von dem und einer typischen Uni-Woche erzähle ich euch dann am Sonntag! Bis dahin: Futtert Kekse und genießt die Weihnachtszeit, ihr hört  von mir 😉

xx

Linn

 

 

 

 

1 comment on “Studying @ BiTS #1

  1. Pingback: 2015 auf linnmaira |

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: