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Mottowoche, ein Bild aus meiner allerletzten Schulwoche.. #feelsweird

Man könnte beinahe einen feinen kleinen Reim konzipieren „growing up – throwing up“ und hätte so eben das Gefühl beschrieben mit welchem ich in meiner Abiturprüfung saß. 28. April, 30. April und 05. Mai – 3 Daten, 3 Schriftliche Abiturprüfungen. Etwa 3 Wochen Ferien vorher, wobei das Wort Ferien hierbei mit „Ungeschminkt und im Pyjama, mit einem viel zu hohen Kaffeekonsum und einer Menge Lernzetteln“ assoziiert werden darf. Egal. Ist durch – ist gelaufen, Ergebnis? Bekomme ich am 12. Juni, also in 10 Tagen und am 22./23. Juni geht es dann nochmal für die zweite Runde in die mündlichen Prüfungen. Hinter Deutsch, Französisch und Englisch einen Haken setzen und jetzt nochmal mit voller Kraft Biologie und WiPo (Wirtschaft und Politik) durchziehen. Wir werden ein kleines bisschen erwachsener, wir betreten die Schule und es fühlt sich merkwürdig an, ein kleines bisschen wehmütig. Wir sind diesen Weg alle gemeinsam gegangen. Haben uns den Abend vor der Abiturprüfung Mut gemacht, haben uns gegenseitig versichert, dass uns zwar allen furchtbar übel sei, wir das aber bestimmt gut schaffen würden. Ausnahmen, die mit einer bewundernswert tiefenentspannten Einstellung an das gesamte Prozedere gingen, gab es natürlich auch. Ich für meinen Teil hätte am liebsten den Abend vorher geflennt wie ein kleines Kind, so dick und fett sah ich das große schwarze Wort „ABITUR“ vor mir. Und wisst ihr was? Man überlebt es. Und am Ende, da ist es auch nur eine Klausur. Wenn in fast einem Jahr jemand kurz vor seinem Abitur diesen Text liest, dann wird er sagen „Ja, ist mir ja auch klar, aber das hilft mir jetzt gerade auch nicht weiter“ Tut es auch nicht. Da müssen wir alle irgendwie halt mal durch. Nichtsdestotrotz möchte ich kurz mit euch teilen, was mir im Nachhinein sicherlich geholfen hat. #1 Fange rechtzeitig zu lernen an! Einen Abend vorher würdest du nur feststellen, dass du die Hälfte nicht kannst und du wärst so gestresst, dass du die Klausur versemmeln würdest. Doch was ist rechtzeitig? In meinem Fall, ich habe in 3 Sprachen Abitur geschrieben, waren das etwa 2-3 Wochen vorher. Sei so gut in der Zeit, dass du es dir leisten kannst, die letzten zwei, drei Tage vor einer Klausur nur noch dieses Fach zu lernen! #2 Erstelle dir einen Lernplan! Ich habe mir zu ersten Mal in meinem Leben einen Plan gemacht, was ich überhaupt lernen möchte, wann ich wiederhole usw. Und es hat eindeutig meine Motivation gesteigert, allein schon immer das Gefühl, eine Sache erledigt zu habe, abhaken zu können. Teile dir deine Zeit gut ein und gönnen dir auch mal einen Tag, wo du nichts machst. #3 Lernt gemeinsam! Gemeinsam lernen bringt nicht nur mehr, es macht auch mehr Spaß, man kann auch mal 15 Minuten über was anderes quatschen und entspannt sich dadurch ein bisschen. Wichtig ist hierbei, dass ihr euch nicht gegenseitig in eurer Angst hochpusht, ein Fehler den ich vor der ersten Klausur machte. #4 Google einfach mal! Klingt nach einem ziemlich doofen Tipp, hat mir aber den Poppes in Englisch gerettet. Was wirklich gemeint ist: Bau dein Wissen rund um dein Thema weiter auf – je größer dein Fachwissen bzgl. etwas, desto leichter wird dir der Aufgabenteil fallen, in welchem du deine eigene Meinung kundtun sollst, in Englisch bei mir etwa 50% meiner Note und in Deutsch sogar 60%. Wichtig ist hierbei, dass ihr euch auf seriösen Seiten befindet oder einen Artikel, ein Buch lest, welches anerkannt ist. Du kannst auch alte Klausuren durchlesen, dir deine Fehler markieren, dir vielleicht Inspiration für deinen Aufbau holen usw.. #5 A strong mind needs a strong body! Während der Abiturvorbereitungszeit war ich beinahe täglich beim Sport. Man muss schließlich auch mal abschalten, den Kopf frei bekommen, ein bisschen Stress und Druck abbauen. Alternativ kannst du, sofern es dich besser entspannt, natürlich auch eine Runde Töpfern, für mich war Boxen und Krafttraining das einzig Wahre. Ich hab zudem versucht mich besser zu ernähren, um geistig fitter zu sein, keinen Alkohol getrunken und jede (!) Nacht mind. 8 Stunden geschlafen. #6 Packe deine Tasche den Tag vorher, kaufe alles ein was du benötigst! Denke daran, Stifte mitzunehmen mit denen du gut sechs Schulstunden schreiben kannst, denke an genügend Wasser, Kaffee, Tee, Cola, ich für meinen Teil hatte immer einen Smoothie mit Banane und so viel Essen dabei, dass es für 4 Personen gereicht hätte. #7 Zieh dich bequem an! Braucht man kaum erklären, 5 Stunden sitzen in kneifender Jeans ist nun mal nicht das Non-Plus-Ultra. #8 Gehe den Abend vorher nochmal deine Lernzettel durch. Für diesen „Tipp“ wird mich sicher jeder Entspannungscoach vierteilen und ich möchte deshalb anmerken, dass das hier wirklich eine sehr persönliche Entscheidung ist. Ich, Linn, kann einfach nicht den letzten Tag NICHTS machen. Meine beste Freundin z.B. ist es aber genau so angegangen. Ich hab mich ins Bett gelegt, nachdem ich eine Runde an der frische Luft Joggen war, bin meine Lernzettel durchgegangen und dann habe dann früh geschlafen. #9 Kein Stress am Abiprüfungsmorgen! Plane für alles genügend Zeit ein, du wirst schon genug Adrenalin in dir haben, besonders vor der ersten Prüfung also mach dir nicht noch zusätzlichen Stress, weil du schlecht geschlafen hast, heute Freitag der 13. ist oder deine Haare nicht sitzen. DU bist gut vorbereitet und alles andere zählt heute nicht, also „scheiß drauf“. #10 VENI, VIDI, VICI! -> Du packst das, sei motiviert und glaub an dich selbst 🙂 So, wenn ich im Laufe der Vorbereitung auf meine mündlichen Abiturprüfungen noch weitere, meiner Meinung nach sinnvolle, Tipps erlebe, dann wird diese Liste natürlich ergänzt! Ebenso freue ich mich, wenn ihr mir in den Kommentaren berichtet, wie eure Abiprüfungen verlaufen sind und ob ihr weitere Ratschläge habt! xx Linn

1 comment on “Abitur 2015

  1. Pingback: 2015 auf linnmaira |

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